#FrontUpdate Region Kursk, Russland 🇷🇺
13:08.2024 — 01:30 Uhr — zusätzlich ein Kommentar:
Heute hat die AFU 🇺🇦 in der Nähe des Dorfes Giri‘ in der Region Sudzha einen Angriff mit Panzerfahrzeugen und motorisierter Infanterie gestartet und sind über 20 km von Sudzha vorgerückt und haben Stellungen östlich von Giri‘ erreicht. Dem Filmmaterial zu entnehmen, wurden sie dort zurückgeschlagen. Aber es zeigt und bestätigt, dass die AFU🇺🇦 weit entfernt von der bisher angenommenen Frontlinie operiert. Borki und Spal‘noe, westlich von Girki‘, könnten durchaus unter 🇺🇦 Kontrolle stehen. — Wir werden in den nächsten Tagen sehen wie es weiter geht.
#Kommentar
Hinweis an alle „Experten“, die jetzt schon wieder um 5 gepanzerte Fahrzeuge der AFU 🇺🇦 aus drölf verschiednen 🇷🇺Kameraperspektiven gefilmt, „trauern“, und die Kursk Offensive als „gescheitert“ betrachten: Das ist eine militärische Offensive, und kein Spaziergang. Das ist Krieg. Wer glaubt, dass das ohne Verluste funktionieren soll, sollte mal darüber nachdenken, dass die Russen 🇷🇺 teilweise das zigfache täglich an Material bei ihren Offensiven im Donbas verheizen, um 100 Meter Geländegewinn zu machen. — Die Ukraine 🇺🇦 setzt seit nunmehr 900 Tagen Krieg auf „Sieg“, und nicht auf „Unentschieden“. Es wird Zeit, dass so manche das im Westen mal begreifen, und auch die Mentalität und Gründe der Ukrainer 🇺🇦 für diese Risikobereitschaft verstehen. Sie kämpfen gegen ein Russisches 🇷🇺 Unterdrückungsregime, dass nunmehr seit 1654, dem Vertrag von Perejaslaw, vorherrscht, und sie wollen es ein für alle mal beenden, und nicht nochmals an eine weitere ukrainische Generation übertragen. Die Ukrainer führen ihren Jahrhundert-Kampf für die eigene Freiheit, und keiner wird sie davon abhalten. Wer versucht diesen Kampf mit kleinlichen westlichen Maßstäben zu deuten und zu erklären, wird genau daran scheitern. Viele haben längst das „Big Picture“ aus den Augen bei ihrer Bewertung verloren, bzw. es von Anfang an niemals verstanden, worum es hier wirklich geht. — Das gilt auch für diejenigen, die nach „Verhandlungen“ rufen. Denen, insbesondere denen, tritt die Ukraine gerade mit Aktion auf dem Schlachtfeld entgegen. Dieser Krieg wird nicht am Verhandlungstisch enden, bestenfalls pausieren, und keine Vereinbarung die die Abgabe von ukrainischem Territorium beinhaltet, wird halten. Sie wird lediglich dazu führen, dass beide Seiten wieder aufrüsten, um den Kampf erneut zu beginnen, während westliche Politiker in Erfog über einen „Verhandlungsfrieden“ sonnen, denn der nächste Kampf wird es dann ausgetragen werden, wenn sie längst nicht mehr im Amt sind. Wer diesen Krieg verstehen will, muss die Konflikt-Geschichte zwischen Russland und der Ukraine verstehen. Solange „Ruski Mir“ eine nachhaltige Bedrohung für die Existenz der Ukraine darstellt, wird es keinen Frieden geben. Die Frage die wir uns hier im Westen stellen müssen, ist nicht über 5 verlorene gepanzerte Fahrzeuge, sondern ob wir die Ukraine so aufrüsten, dass sie den Krieg jetzt gewinnen kann, oder wegen eigener Furcht und Eitelkeit den Krieg über weitere Generationen hinaus tragen, und damit letztendlich auch alle Vorstellungen von Frieden auf europäische Boden begraben und in unserer eigenen Heuchelei über „westliche Werte“ und sonstiges Geschwätz baden wollen, denn um nichts weniger als das geht es hier in Wirklichkeit. Russland muss eine militärische Niederlage im Ausmaß von Deutschland 1945 erleben, und die Folgen daraus spüren, und eben nicht nur Putin, sondern das gesamte russische Volk, damit sich eines Tages etwas ändern kann. Wer könnte das eigentlich besser verstehen als wir Deutschen, wenn wir wirklich eine Lehre aus unserer eigenen Geschichte gezogen haben? Diese unerträglich falsche „Friedenssehnsucht“ zu jedem Preis, die hier teilweise vorherrscht, den aber doch bitte gefälligst andere bezahlen sollen, ist an Dekadenz kaum zu überbieten.
So, das musste jetzt mal raus. Das war angesichts einiger medialen Kommentare überfällig!